Von den Kelten bis ins 20. Jahrhundert...

Schleierlegende
Nach der Hochzeit mit der
Kaisertochter Agnes stand Markgraf Leopold III. mit seiner Gemahlin
auf dem Söller seiner Burg auf dem Kahlenberg (dem heutigen
Leopoldsberg).
Da entführte plötzlich ein Windstoß den Brautschleier der
Markgräfin, und das kostbare Gewebe konnte allem Suchen zum Trotz
nicht gefunden werden. Neun Jahre später jagte der Markgraf nahe der
Donau, da schlugen die Hunde an. Und als er näher kam, erblickte er
den verlorenen Schleier seiner Gattin ganz unversehrt auf einem
Holunderbaum. Dies sah der fromme Markgraf als ein Zeichen an und
beschloss, an dieser Stelle zu Ehren der Gottesmutter ein Kloster zu
erbauen
-Stift Klosterneuburg-
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